8  Blickfeld   47

Es kommt schon mal vor, dass man wäh- rend einer Fahrstunde sehr verkrampft ist. Dann gelingt es einem lediglich, das wenige zu erkennen, was sich in einem kleinen Bereich unmittelbar vor dem Fahrzeug abspielt.

Besser ist es allerdings, man sitzt so locker im Auto, dass sogar Dinge erkannt werden, die man ausschlie▀lich im Au- genwinkel erfasst.

Das soll bedeuten, es ist unbedingt nö- tig, sich immer wieder zur Ruhe zu zwin- gen, denn nur mit der erforderlichen Ru-

 

he und Ausgeglichenheit wird eine ent- spannte Haltung erst möglich.
Das Gesichtsfeld wird sich dann auto- matisch bis zum Optimum erweitern.
Man erkennt dadurch auch Bewegungen am Fahrbahnrand, die momentan noch nicht relevant erscheinen, aber sehr schnell das Verkehrsgeschehen beein- flussen könnten.
Nun werden selbst im Augenwinkel Ak- tivitäten Anderer registriert.

Je lockerer man eine Fahrstunde angeht, desto mehr kann man durch das erwei- terte Blickfeld erkennen.

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