5  Frust   33

Leider werden immer wieder Fälle be- kannt, in denen Fahrschüler mit ihrem Lehrer nicht zurechtkommen oder um- gekehrt. Die Reibungen, die hier im zwi- schenmenschlichen Bereich entstanden sind, lassen sich einfach nicht aus der Welt schaffen, so sehr man sich auch be- müht. Das hat natürlich nichts mit Vor- urteilen zu tun, die eine Zusammenar- beit ebenfalls belasten können; denn was Vorurteile anbetrifft, sollten Fahrleh- rer frei davon sein, vorausgesetzt natür- lich, sie arbeiten schon eine Weile in dieser Branche.
Sollten sie jemals Vorurteile gegenüber

 

neuen Fahrschülern gehabt haben, so sind sie sicher des öfteren damit auf die Nase gefallen und haben diese Untugend schnell wieder abgelegt.

Fahrschüler sind davon weniger betrof- fen, denn wer meldet sich schon bei ei- nem Fahrlehrer an, für den er keine Sympathie hegt?
Doch höchstens derjenige, der nur auf die Fahrstundenpreise schaut und zum Billigsten geht.

Anders ist es dann schon, wenn man während der Ausbildung feststellt, dass

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